5. November 2006

Meine Taufe…

von: Jannika

Heute war mein großer Tag – ich wurde getauft!!!

… aber das ganze fing irgendwie stressig an…

Mama hat mich morgens um 9Uhr aus meinen süßen Träumen gerissen und wollte mir glatt was zu futtern anbieten. Also, ich hätte mich ja auch noch eine Weile geduldet – aber da hab ich bestimmt nicht nein gesagt! “Her damit!”
Anstatt mich anschließend gleich wieder in mein schönes, kuscheliges Bettchen zu legen, wurde mir so ein langes wallendes Etwas übergezogen! Muß das sein?!?
Ich werd bestimmt gerne fein gemacht – und dieses Taufkleid (in dem schon meine Mama getauft wurde) ist wirklich super schick – aber geht das nicht irgendwie später?!?
Anscheinend nicht…
Sogar Onkel Frithjof und Tante Xenia waren pünktlich und kamen uns abholen!

Um 10Uhr läuteten die Kirchenglocken und ich lauschte gebannt der Orgel…
Mein Onkel Fidi hatte mich auf dem Arm und ich fühlte mich total wohl bei ihm – beinahe fielen mir die Äuglein zu.
In der Kirche war richtig was los – “… wie zu Weihnachten …” sagte die Pastorin Fr. Steinhorst Cordes…

Insgesamt wurden sechs Kinder getauft! Ich war die fünfte…
Meinem Patenonkel Frithjof wurde die große Ehre zuteil, mich am Taufbecken halten zu dürfen – Patentante ist Papas Schwester Christine. Das haben Mama und Papa wirklich gut ausgesucht – findet ihr nicht auch?!?
Das Taufbecken in der St.Martins-Kirche zu Remels ist schon über 800 Jahre alt hat uns die Pastorin erzählt. Früher wurden die Neugeborenen von Kopf bis Fuß in das Taufbecken eingetaucht – gut das ich 2006 geboren wurde…
Eigentlich war die ganze Prozedur gar nicht so schlimm… Ich mußte nicht einmal weinen! Ich hab mich einfach ganz eng an meinen Patenonkel gekuschelt…

Der Gottestdienst war um 11.15Uhr zu Ende, wir haben noch ein paar schöne Fotos am Taufbecken gemacht, aber seht selbst:

Taufe von Jannika

Die restlichen Aufnahmen findet ihr unter dem Link “Taufe in Remels” auf unserer family-homepage: www.familie-nanninga.de

Nach der Taufe ging es ab zum Essen zu Meta in Hesel. Hat wie immer fantastisch geschmeckt – hab ich mir sagen lassen – mit Mamas Milch, von der ich mir erst einmal eine gehörige Portion genehmigt habe, konnte es natürlich nicht mithalten…

Nachmittags gab es dann noch Tee und Kuchen bei Oma Anne und Opa Horst in Hesel und nun ratet mal, was ich abends gemacht habe…

Genau, SCHLAFEN…

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