Das neue Jahr fängt ja gut an…
Schon an Weihnachten hab ich mich ja mit der nächsten Mittelohrentzündung herumgeschlagen – Antibiose, nur drinnen bleiben, keinen richtigen Hunger… Das volle Programm.
Nach gut 1 Woche Medizin hatte ich seit ein paar Tagen dauernd Fieber, über 40°C – Mama hat’s erst mit fiebersenkenden Zäpfchen (“Morstorpedos”)
, viel trinken usw. versucht – keine Chance.
Wir also zum Doc – die Ohren waren zwar nicht gut, zu sehen war aber nur der obligatorische Paukenerguss, kein Indiz für derart hohes Fieber, vor allem nicht tagelang. Dann haben sie mir Blut abgezapft und auf einmal ging alles ratz fatz – mein CRP (Entzündungsparameter im Blut) war viel zu hoch und Mama musste mit mir ins Krankenhaus fahren.
Jannika konnte sofort bei Oma Anne bleiben und Mama hat mir zu Hause noch mein Mittagsschläfchen gegönnt, bevor wir zusammen mit Papa Nachmittags nach Oldenburg/Kreyenbrück gefahren sind. Kein schönes Gefühl für Mama und Papa…
In der Aufnahme war eine wirklich nette Ärztin und zwei Stunden später bekam ich ein Zimmer auf der Station 361 im Kinderkrankenhaus.
i.V. (intra venös, über die Vene) Antibiose hieß die Devise, 3x am Tag. Für mindestens 5 Tage…
Und ab dem nächsten Tag gefühlte 1000 Tests woher das Fieber denn genau kommen könnte. Allergie-Test, Schweiß-Test, Sono Abdomen, Röntgen der Lunge, HNO-Konsil…
Bei dem HNO-Konsil wurde der Paukenerguss bestätigt und ein Termin zur OP im Februar gemacht – Trommelfellschnitt, evtl. Röhrchen-Einlage und gegebenenfalls Polypen raus.
Alle anderen Tests waren ohne Befund…
Ich war nun schon den 3.Tag dort und langsam aber sicher machte sich mein Schlafdefizit bemerkbar… So richtig Ruhe hat man im Krankenhaus ja nicht, dafür habe ich jede Menge netter Mit-Patienten kennengelernt und mit meinem süßen Lächeln die Schwestern bei Laune gehalten…
Meine Blutwerte besserten sich von Tag zu Tag – aber immer noch Fieber…
Dienstag, am 5.Tag, hatte Mama dann die Nase voll und hat mich mit nach Hause genommen. Die Antibose bekam ich weiter als Saft und zu Hause angekommen hab ich erst einmal Schlaf nachgeholt… Schon nach der ersten ruhigen Nacht war das Fieber weg – und ich konnte mich bei liebevoller Pflege so richtig erholen. Genau wie Mama und Papa, die knappe Woche Krankenhaus war mit Sicherheit für alle kein Spaziergang…
Jannika, die bei Oma Anne den Laden auf Trab gehalten und jede Menge Aufmerksamkeiten genossen hat, war genauso froh wieder zu Hause bei Mama und Papa zu sein wie ich, endlich wieder daheim…




